Warum aus jedem "Schandfleck", jeder Problemzone im Garten mehr Artenvielfalt werden kann. Und warum es sich lohnt, bis zum Ende zu lesen. |
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???? Mein Buch des Monats: "Mein Garten - mehr Arten"
Wie jeden Monat bekommt ihr heute Einblicke in eines meiner Bücher, Bilder, meine Lieblingsstellen, einige Auszüge zum Lesen. Diesen Monat ist es "Mein Garten - mehr Arten." Interner Arbeitstitel bei mir: Das Buch für den Garten-Glow up: klimafest, pflegeleicht, artenreich - ohne viel Aufwand und ohne dass der ganz Garten (optisch) anders wird. Nur schöner. Kleine und größere Projekte für um kleine, machbare Veränderungen, die sofort Wirkung zeigen.
Aber lest selbst: |
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Fangen wir an mit dem Vorwort:
"Jeder Garten ist einzigartig. Gärten sind sich aber in vielen Dingen ähnlich: Es gibt einen Zaun, eine Mauer oder eine Hecke – einen Rahmen, eine Grenze. Grünflächen, Beete und vielleicht noch den einen oder anderen Baum oder Strauch. Wege und Sitzplätze, ein Gartenhäuschen vielleicht auch. Einen Platz für die Mülltonnen und den Kompost, für die Fahrräder und Kinderspielgeräte, ein Vogelhäuschen ... Ob Sie nun im Reihenhaus wohnen oder einen Kleingarten haben, einen Gemeinschaftsgarten in der Stadt oder eine große Fläche auf dem Land bewirtschaften – Sie werden Ihren Garten hier wiederfinden. Sie werden auch die typischen Herausforderungen wiedererkennen, wie sie die Klimaveränderung mit sich bringen.
Bei jedem Projekt in diesem Buch steht ein bestimmter Teil Ihres Gartens im Mittelpunkt. Sie bekommen zahlreiche Ideen, das jeweils Beste aus der Herausforderung zu machen.
Ideal ist es, wenn es Ihr eigener Garten ist. Dann müssen Sie sich nicht mit Mit- oder Vermietern abstimmen und können loslegen, haben völlig freie Hand. Aber auch für alle anderen, die Rücksicht nehmen müssen, gibt es jede Menge Tipps, wie jede und jeder etwas tun kann. Jedes Kapitel ist so aufgebaut, dass für alle etwas dabei ist."
Im weiteren Einleitungs-Teil gibt es dann viele Tipps zum Säen, Pflanzen, Arbeitsabläufen und nötigem Werkzeug und Gerät (eher wenig).
Und dann geht es auch schon in die 12 Projekte für den klimafesten und tierfreundlichen Garten:
"Wenn Sie die Projekte in diesem Buch durchblättern, mögen Ihnen die Vorschläge an manchen Stellen wenig vorkommen, an anderen vielleicht auch viel. Ich verspreche Ihnen aber: Wenn Sie beginnen, das eine oder andere umzusetzen, werden Sie merken, wie sich alles gegenseitig ergänzt und zu noch mehr Möglichkeiten potenziert. Als erster Schritt reicht eine klitzekleine Veränderung; es muss nicht gleich alles auf einmal sein.
Zu jedem der vorgestellten Projekte finden Sie Vorschläge für alle Fälle, für einen schöneren Garten und für ein besseres Gefühl. Tatsächlich gibt es Studien, die belegen, dass mehr Vogelarten in der Umgebung die Menschen zufriedener machen und zwar ähnlich stark – die Wissenschaft hat ihre Methoden, sowas in Zahlen auszudrücken – wie eine Gehaltserhöhung. Bei der Zahl der Schmetterlingsarten ist es nicht anders. Oder bei Blumenarten. Andersherum ist eine schwindende Artenvielfalt schlecht für die Psyche.
Mit den Projekten in diesem Buch und den vielen möglichen Varianten bekommen Sie mehr Grün rund ums Haus und immer Leben: Wildbienensummen, Vogelzwitschern, Blüten in allen Farben, den Duft von Rosen und Lavendel, Tau, der morgens auf den Blättern funkelt, und Raureif, der im Winter auf den Stauden liegt. Wer sein grünes Wohnzimmer auch der heimischen Tierwelt zur Verfügung stellt, erschafft auch für sich eine Oase für die Seele und für alle Sinne.
Blättern Sie also um, treten Sie ein in Ihren einzigartigen Traumgarten und lesen Sie, wie er zur besten Version seiner selbst werden kann." |
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Nachtgarten. Regenbeet, Kindergarten, kleine Gründächer, Käferkeller ... jede Problemzone (und Nicht-Problemzone) hat ein eigenes Kapitel. Oder: wie aus einem gepflasterten Vorgarten ein Fugengarten werden kann: "Blühen, nicht glühen: Pflaster und Schottergarten zum Leben erwecken"
Das stelle ich euch hier vor:
"Gepflegt gepflastert – so war der Plan, als der Vorgarten angelegt wurde und wie es dem langjährigen Trend entsprach: Kies, Schotter, Pflastersteine. Es zeigt sich allerdings, so pflegeleicht sind Pflasterflächen und Schottergärten nicht, die Natur findet immer einen Weg, Wurzeln zu schlagen und Triebe zu bilden. Knopfkraut, Disteln und Löwenzahn machen sich breit. Immer mehr Kommunen verlangen zudem, dass »sämtliche nicht überbauten Flächen eines Grundstücks Grünflächen sein müssen, sofern sie nicht für andere zulässige Nutzungsarten gebraucht werden«. Sie könnten zwar einen Fahrradständer platzieren und eine Mülltonnensammelstelle aus Ihrem Vorgarten machen, wie es vielerorts passiert – dann hat die Fläche wieder eine »Nutzungsart«. Aber schön ist anders und vor allem: Der Vorgarten bleibt tot und heizt sich auf. Steine haben eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Sie erwärmen sich recht langsam, speichern aber die Gluthitze des Tages und strahlen diese dann ab, wenn die Sonne längst untergegangen ist. Sonnenwarme Steine am Abend sind etwas Feines, aber nicht, wenn tagsüber 40 Grad Celsius waren und man nachts eigentlich lieber kühle Luft ins Schlafzimmer lassen würde.
Pflanzen vor dem Fenster heizen sich nicht so stark auf und kühlen wie eine kleine Klimaanlage die Umgebung angenehm herunter. Außerdem dämpfen sie die Geräusche. Wenn es regnet, prasselt es nicht auf den nackten Bodenbelag; das Wasser rauscht auch nicht einfach über die Steine und schlimmstenfalls ins Kellerfenster. Ein bepflanzter Vorgarten lässt Sie so gut schlafen wie lange nicht.
Wieso, weshalb, warum?
Bunte Blumen, duftende Kräuter und blühende Sträucher locken Insekten an: Schmetterlinge flattern dann durch den Vorgarten, Bienen, Hummeln und Schwebfliegen sammeln Pollen und Nektar, Libellen kommen vorbei, um kleine Insekten zu jagen und Käfer krabbeln über die Blüten – oder übernachten darin. Mit jedem blühenden Gewächs in Ihrem Vorgarten fördern Sie die Artenvielfalt und helfen, diese Insekten zu schützen. Außerdem helfen Sie all den Tieren, die sich von Insekten ernähren; oder von Spinnen, Schnecken und Würmern. Das sind vor allem Vögel, die umso mehr Küken groß bekommen, je mehr Futter sie finden. Aber auch anderen Insektenfressern wie dem Gartenschläfer (siehe Seite XXX) hilft ein solch bunt belebter Vorgarten. Sie retten damit auch Igel. Herbst für Herbst werden unterernährte Igel in die Wildtierpflegestationen gebracht. Sind sie zu dünn, überleben sie weder den Winterschlaf noch den Winter. Deshalb werden die Igelchen mit Rührei und Fertigfutter aufgepäppelt. Was eigentlich die Ausnahme sein sollte, scheint mittlerweile fast üblich zu sein. Kein Wunder, wenn die mit Mühe durchgebrachten Tiere im nächsten Frühling in eine Umwelt entlassen werden müssen, die ihnen erneut viel zu wenig Fressen bietet.
So gehen Sie Schritt für Schritt vor
Aus einer bestehenden Pflasterfläche hebeln Sie mit einer Brechstange, einem Eisenstab oder dem Spaten ein paar Steine heraus, bei einer Bruchstein- oder Kiesfläche tragen Sie die Steine ab, soweit es geht. Liegt Kunststofffolie darunter, diese entfernen und entsorgen. Oft kommt da noch eine Betonsohle, die Sie am besten ebenfalls entfernen. Viele Fugenpflanzen kämen auch mit so kleinen Lücken klar; wollen Sie es üppiger bewachsen lassen, müssen Sie aus dem Beton ein paar Stücke heraushacken. Ist Ihr Vorgarten komplett betoniert oder asphaltiert, müssen Sie mehr Zeit einplanen, um den Belag abzutragen, und gegebenenfalls professionelle Hilfe hinzuholen.
Die jeweils entstandene Lücke vertiefen Sie zu einem Pflanzloch, sodass die neuen Pflanzenbewohner in allen Richtungen genug Platz haben. Lockern Sie den Boden auf und füllen Sie Pflanzerde ein. Wenn Sie den kompletten Schotter und die darunter liegende Folie entfernen und entsorgen, können Sie den darunter liegenden Boden gut lockern – mit dem Spaten oder einer ausgeliehenen Gartenfräse. Nun setzen Sie die neuen Bewohner und schlämmen sie gut ein.
(Anmerkung: dazu gibt es ein eigenes Kapitel, was sich eignet: Samen, Wurzelstücke von passenden Pflanzen, Sukkulente, Ableger, es gibt sehr viele Arten, die erstaunlich gut in Schotter und Steinen wachsen, von Mohn bis Moos, schaut auch gern das Bild unten).
Sollten Sie nur sehr schmale Fugen und kleine Lücken finden, dann ist Säen besser als Pflanzen. Dann kann sich die Pflanze von Anfang an mit den sehr kargen Gegebenheiten gut arrangieren. Kratzen Sie dafür die Erde aus den Fugen heraus und mischen Sie diese mit ein bisschen neuer Erde, etwas Wasser und den Samen, sodass eine schön feuchte Paste entsteht. Diese schmieren Sie dann in die Fugen. Wichtig ist, dass die Samen und anschließend die Keimlinge feucht gehalten werden, bis sie erwachsen sind. Aber nie mit zu viel Schwung gießen, sonst werden sie wieder aus ihrer kleinen Fuge herausgespült.
Unter der Schotter- oder Betonsohle ist mit hoher Wahrscheinlichkeit keine fette Gartenerde. Aber Sie können die Erde so lassen, wie sie ist. Der magere Untergrund ist genau richtig für viele Pflanzen, die sich in kargen Standorten richtig wohlfühlen und dort auch nicht von üppigeren Gartenblumen überwachsen werden. Auch genügsame Pflanzen blühen sehr schön. Der Aufwand lohnt sich, denn der lichte Bewuchs, die vielen Blüten und die offenen Stellen zum Sonnen ziehen viele Tiere an, von Eidechsen bis Libellen, von Schmetterlingen bis Vögel, sie alle nutzen den einst toten Vorgarten, der sich in eine grüne Oase verwandelt hat.
TIPP! Säen mit dem Blumentopf: Es ist nicht immer einfach, der favorisierten Pflanze den Standort schmackhaft zu machen, auf dem man sie gerne haben möchte. Besonders, wenn es sich um trockene Steinflächen handelt oder Problemstandorte, auf denen »nichts« wächst. Ein Kniff ist die Blumentopf-Methode. Dafür werden ein, zwei, drei Starterpflanzen in Töpfen dort hingestellt, wo die Art eigentlich wachsen soll: zum Beispiel Akelei oder Glockenblume auf die gepflasterte Fläche vor der Haustür. Dort dürfen sie blühen, fruchten und sich versamen. Lassen Sie die Töpfe vielleicht auch mal über die Fläche wandern, sodass überall etwas hinkommt. Einige Samen werden sicherlich ein passendes Plätzchen finden und keimen, wachsen, blühen und fruchten. Auf einmal wachsen auf der gepflasterten Fläche vor dem Haus Akelei und Glockenblume, zukünftig ganz selbstständig und wie von allein."
Zu jedem Kapitel gibt es Vorschläge für kleinere Varianten, für größere, mehr Wildnis und auch Tipps und Adressen für mehr Info, Fördergelder und Pflanzenkauf. |
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Jedes Kapitel hat auch ein eigenes Unterkapitel für die jeweils projekt-passenden Pflanzen, in Wort und Bild. |
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Und zum Schluss gehts dann los.
"Nun sind Sie dran. Klappen Sie dieses Buch zu und beginnen Sie damit, das Beste aus Ihrem Garten zu machen. Ein grünes Paradies, ein kleines Artenschutzgebiet. Vielleicht wissen Sie noch nicht so recht, womit Sie anfangen wollen oder können? Weil es ein »Aber« gibt, oder mehrere? Der Vermieter, die Nachbarschaft. Zeit, Arbeit, Geld … nicht zu schaffen. Oder zu wenig? Vielleicht fragen Sie sich, was das alles bringen soll. Mein Vorschlag für alle »Abers«: Blättern Sie die Projekte noch mal durch und dort, sich etwas schön anfühlt – und nicht vernünftig, wichtig, einfach – dort, wo es »leuchtet«, da halten Sie an und probieren es einfach mal aus. Und versuchen es notfalls noch ein bisschen kleiner zu machen, passender für Sie. So, dass Sie keine Mühe haben, anzufangen und der erste Schritt keine Hürde mehr ist, weil es sich in wenigen Minuten erledigen lässt, kein Geld kostet oder den Nachbarn nicht auffällt. Oder weil es sowieso gerade anliegt, beispielsweise weil Herbst ist und das Laub fällt. Vielleicht gibt es auch etwas, das zu Ihren alltäglichen Routinen passt, beispielsweise beim täglichen Gang durch den Garten ein paar Schalen mit Wasser für die Vögel und Insekten füllen. Oder ein Projekt, bei dem Sie nicht mehr machen müssen, sondern weniger. Laub liegenlassen zum Beispiel, oder Stauden im Herbst nicht abschneiden und abwarten, ob der Frost daraus Kunstwerke macht. Oder nur einmal im Monat Rasen mähen, nicht jede Woche – und an den freien Zeiten etwas anderes machen.
Vielleicht möchten Sie, dass der Vermieter sich finanziell beteiligt, wenn Sie seinem Grundstück eine neue Hecke spendieren oder ein Wildpflanzenbeet anlegen möchten? Dazu holen Sie ihn am besten mit ins Boot. Freundlich fragen und freundlich und gut vorbereitet argumentieren, ist immer die beste Möglichkeit. Das gilt auch für die kritische Nachbarschaft, die oft jede Veränderung beargwöhnt. Der Umweg über die Öffentlichkeit ist eine weitere gute Möglichkeit für mehr Akzeptanz: Wenn andere und vor allem »offizielle« Stellen gut finden, was Sie machen, dann kann es auch die Nachbarschaft unter einem anderen Blickwinkel sehen. Machen Sie mit bei Social-Media-Aktionen wie #MähfreierMai oder der Zählaktion des NABU: im Winter werden Vögel, im Sommer Insekten gezählt. Beteiligen Sie sich am »Tag der offenen Gärten« oder stellen Sie Ihren Garten für Veranstaltungen zur Verfügung, vom Fotokurs der Volkshochschule bis zum Workshop »Vogelhäuschen bauen« mit der Kita. Stellen Sie in Ihrem Vorgarten kleine Schilder auf, die klar machen, dass bei Ihnen eben nicht einfach Kraut und Rüben herrscht, sondern planvoll Naturschutz betrieben wird. Ein Schild mit der Aufschrift. »Hier wohnt Igelmama Ilse« steht dann vor dem Laubhaufen in der Hecke; »Achtung, hier futtern Schmetterlingskinder« heißt es neben den Brennnesseln, und in den bunt geblümten Vorgarten kommt ein Schild mit »Blühflächen für Majas wilde Schwestern«. Bei verschiedenen Garten- und Umweltverbänden kann man sich auch mit Material versorgen – Aufkleber, Faltblätter, Schilder – zum Bestellen oder als Download; auch Ihre Gemeinde macht vielleicht etwas eigenes, möchte »Bienenhauptstadt« werden oder verteilt Samenmischungen und Plaketten. Einige Organisationen veranstalten auch Wettbewerbe oder prämieren Privatgärten, zum Beispiel im Rahmen der Kampagne »Tausende Gärten – Tausende Arten« oder dem »Deutschland summt!«-Pflanzwettbewerb. Großer Vorteil: Werden Sie prämiert, dann kommt vielleicht die örtliche Presse. Und dann ist es auf jeden Fall richtig und gut, was Sie in Ihrem Garten machen.
Der kleinste Schritt ist nicht »nichts«. Genießen Sie das Ergebnis gebührend: wenn immer etwas blüht, egal, was das Wetter gerade macht, wenn in der Hecke Zaunkönige nisten oder die Spinnennetze zwischen den stehengebliebenen Stauden im Herbstlicht funkeln. Erzählen Sie anderen davon, teilen Sie Ihre Erlebnisse in der Nachbarschaft, mit der Öffentlichkeit. Also nochmal: Klappen Sie dieses Buch zu und gehen Sie in Ihren Garten. Machen Sie den ersten kleinen Schritt und danach geht es ganz leicht weiter. Ihr Garten wird sich ändern und Sie können ihn lieben wie vorher. Oder sogar noch ein bisschen mehr. Weil Sie das Beste daraus gemacht haben." |
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Wenn ihr jetzt Lust habt Loszulegen: Das Buch "Nahrungsnetze für Artenvielfalt" bekommt ihr überall wo es Bücher gibt. Und wie immer : auch in meinem kleinen Online-Shop, dann auf Wunsch gerne mit Widmung.
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!Nur diese Woche!
... hat die Artenvielfaltsschützerin in mir gewonnen. Nicht meine innere Buchhalterin.
Ich verdiene ja mein Geld mit Wissen über Artenvielfalt - weil ich das nicht ehrenamtlich mache, sondern hauptberuflich.
Und ich finde das nicht nur gut. Artenvielfalt sollte keine Frage des Geldes sein. Auf Instagram, hier im Newsletter, im Blog gibts ja auch sehr viel kostenlos, weil meine Mission eben Artenvielfaltsschutz ist und ich möglichst viel davon „unter die Leute“ bringen möchte.
Miete zahlen und so muss ich halt aber auch. Und: Bücher verschenken oder günstiger verkaufen kann ich nicht, unter anderm auch wegen der Buchpreisbindung.
Wie gesagt: diesen Monat haben meine innerere Buchhalterin und die Artenvielfaltschützerin einen Kompromiss geschlossen: Es sind EBooklet-Wochen.
Das sind meine eigenen Produkte, über die kann ich entscheiden. Ein EBooklet mehr als ein Blog-Beitrag, etwas dass ihr speichern, ausdrucken, immer wieder zur Hand nehmen könnt. Etwas, in dem Arbeit steckt, sie gibts im Shop zum Sofort-Download gegen eine Gebühr, die meine Kosten deckt und einen kleinen Verdienst enthält.
Nur diese Woche kosten sind EBooklet-Wochen. Die kleinen EBooklets gibt es für 5 € statt 7 €, die großen für 15 € statt 19 €.
Alle 12 zusammen als Bundle für 69 €.

Wenn ihr euch sowieso für eines oder mehrere interessiert, ist das ein guter Moment zuzuschlagen. Wenn nicht, ist das genauso in Ordnung. Newsletter und Co bleiben ja kostenfrei. |
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Wildnistipp der Woche: Klettenlabkraut
Es gilt ja als schlimmes Unkraut, dabei sind Labkräuter schöne, tolle Wildblumen, die nicht in jedem Garten wachsen: Wiesenlabkraut, Echtes Labkraut. Eins tut’s fast überall: das Klettenlabkraut, das ich euch empfehle, zu lassen und anzusiedeln. Es setzt sich nett in Lücken, auch in Balkontöpfe, ganz zufällig, als kleiner Unterwuchs. Die kleinen weißen Blüten sind wirklich hübsch.
Es ist ökologisch wertvoll: Es dient als Futterpflanze für Raupen, unter anderem für das Taubenschwänzchen, und wird natürlich auch von vielen anderen Insekten genutzt, die sich von Blättern, Pollen oder den entstehenden Samen ernähren, oder sich in dem dichten Grünzeug gut verstecken können.
Und: Man kann damit spielen, siehe unten – im Garten wächst Bastelmaterial, toll. Gleichzeitig wächst es von allein und lässt sich verhältnismäßig leicht jäten, wenn man es nicht möchte, gerade im Vergleich mit anderen Kandidaten wie Ackerschachtelhalm und Co. |
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????Und sonst so?
... vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: Das Eichhörnchen ist Gartentier des Jahres geworden. In meinem Buch "Ein Garten voller Tiere" spielt es eine ziemlich große Rolle und zu diesem Anlass verlose ich zwei Exemplare unter euch, hier und auf Instagram. Wenn ihr mitmachen möchtet, antwortet einfach auf diesen Newsletter. Ich werde es nicht schaffen, allen zu antworten. Aber wenn ihr gewonnen habt, dann melde ich mich auf jeden Fall.
"Einsendeschluss" ist Freitag, der 15. Mai. |
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Und zum Schluss: eine kleine Idee, wie ihr (nerviges) Klettenlabkraut auch verwerten könnt

Noch viel mehr Ideen für ökologisch-preiswertes DIY in meinem EBook: DIY Natürlich Kreativ - und das gibt es auch gerade günstiger, weil EBooklet-Wochen sind.
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???? Ganz zum Schluss
... freue ich mich auf ein Kräuterpaket von meiner lieben Kollegin von der Versandgärtnerei Kräutergarten Urban. Ich mache ja wenig Kooperationen, aber mit Kräutergarten Urban sehr gerne. Erstens ist alles toll, was von dort kommt. Und ich werde in Naturalien bezahlt, also in Pflanzen. Ich kaufe selten Pflanzen, weil bei mir wachsen soll, was kommt und das auch gut klappt; vor allem kaufe ich keine special Züchtungen wie eine bestimmte Dahlie oder Hortensie. Aber: Kräuter sind mein kleines Guilty Pleasure. Man kann sie immerhin essen, selbst wenn es was "Ausgefallenes" sein sollte - und da habe ich mir ein paar schöne Sachen ausgesucht.
Ich werde berichten - und es gibt auch wieder einen Rabattcode für den Kräutergarten für euch.
Sigrid |
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